was spricht dagegen - was spricht dafür?
Die Kaufentscheidung zu Gunsten eines Rüden erfolgt in den
meisten Fällen auf Grund seiner Größe.
Rüden brauchen beim "Gassi gehen" meist weniger Zeit als Hündinnen,
ein Vorteil, wenn er das angeleint tun muß.
Das sollten Sie bedenken, falls Sie morgens öfter mal in Zeitdruck
geraten.
Rüden heben bekannterweise dabei (so etwa ab 5. Monat) das Bein.
Bei Langhaarhunden passiert es nun mal, daß die letzten Tropfen die
Beinhaare benetzen!
Sollte dieser nach gewisser Zeit etwas "streng" riechen, werden Sie nicht
umhin kommen,
diesen öfter, als es bei einer Hündin erforderlich ist, zu
baden.
Rüden markieren ihr Revier.
Diese Eigenschaft ist bei ihnen zweifelsfrei besser ausgeprägt, als bei
Hündinnen.
Bedenken Sie deshalb diesen Umstand, wenn Sie zu Hause öfter Besuch von
fremden Hunden haben!
Hündinnen hocken sich, wenn sie pieseln.
In der Regel gehen sie dazu auf "ihre Stelle".
Diese, oder in fremder Ungebung den passenden Fleck zu finden, dazu wird
Sie längere Zeit benötigen.
Geschlechtsreife Hündinnen werden läufig. Das sollte kein Problem
darstellen, da sie sich intensiv putzen.
Lästig ist die oftmals bei nicht belegten Hündinnen auftretende
Scheinträchtigkeit.
Die damit verbundene Hormonumstellung läßt sie dann nach Welpen suchen,
die sie nicht bekommen hat.
Sie haben Milch im Gesäuge. Vielmals kratzen sie sich einen Teil der
Haare aus.
In extremen Fällen kann eine Behandlung dieser Symptome mit
hämeopatischen Mitteln zwar hilfreich sein.
Der Zeitraum, bis sie sich wieder "normal" benimmt, dauert mindestens 4
Wochen.
Hinsichtlich der Zuwendungen, in Form von Streicheleinheiten, die sie bei
Ihnen einfordern,
gibt es bei Rüden und Hündinnen keine Unterschiede. Das
Verhalten zu anderen Hunden ist eher
von rassespezifischen, als von
geschlechtlichen Merkmalen geprägt.